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Abofalle im Internet
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Jahr ein, Jahr aus, sieht man immer wieder Berichte und Nachrichten von Betroffenen im Radio und Fernsehen, die sich freie Software (Freeware) unbewusst von dubiosen Internetseiten heruntergeladen haben, die scheinbar ein freies Angebot zur Verfügung stellen, wenn man sich nur schnell mal anmeldet. Die Internetnutzer erhalten danach eine Rechnung und meist auch Mahnungen über ein Abonnement, dass sie wissentlich gar nicht abgeschlossen haben.
Doch durch das Anmelden beginnt das ganze Elend erst.
Folgendes Szenario wiederholt sich immer wieder:
Neben, unter oder über der Anmeldemaske steht ein langer Text oder sogar nur ein Link zu den AGB's (allgemeine Geschäftsbedingungen). In diesem Text wird weit unten (so weit liest keiner) darüber informiert, dass die Anmeldung auch ein Abo über min. 1 Jahr enthält mit einer monatlichen Gebühr, die für das ganze Jahr vorrausbezahlt werden muss.
Doch die Seiten versprechen in ihrer Überschrift, dass Sie dort Freeware kostenlos herunterladen können.
Von einem Abo ist in der Überschrift nichts zu lesen. Manche Seiten sind auch so trickreich, dass der Text schon dort steht, aber ohne Abo-Info. Erst, wenn Sie sich dem Anmeldeformular zuwenden und es ausfüllen (Sie haben den Text ja schon gelesen) erweitert sich der Text um einen Satz mit dem Abo-Info.
Hinterher, wenn Sie in die Abo-Falle getappt sind, berufen sich die Abo-Anbieter auf den Text und behaupten, dass Sie ja nur den Text hätten lesen müssen.

Seit einiger Zeit ist ein Gesetz in Kraft, dass diese Abofallen abschwächt und Ihnen als Verbraucher den Rücken stärkt.
So müssen die Betreiber einen gut sichtbaren Knopf auf den Bildschirm platzieren und hier mitteilen, dass es sich um ein kostenpflichtiges Angebot handelt. Des weiteren haben Sie als Verbraucher die Möglichkeit, vom Vertrag, sollten Sie in die Falle getappt sein, zurückzutreten. Doch dass kann sich mitunter schwieriger gestalten, als man annimmt, da viele dieser Unternehmen im Ausland ansässig sind.

Für genauere Informationen, suchen Sie bitte die Verbraucherzentrale auf. Die wird Ihnen im Einzelfall kompetent zur Seite stehen.

Hilfreiche Tipps / Infos :
Um freie Software zu bekommen, müssen Sie sich niemals an einer Seite anmelden. Freie Software ist immer frei verfügbar. Keiner möchte Ihre Daten. Sollte das doch mal der Fall sein, sollten Sie hellhörig werden.
Sollten Sie schon in eine Abofalle getappt sein, lehnen Sie sich getrost zurück. Auch wenn Sie schon 2 oder mehr Mahnungen bekommen haben, NICHT ZAHLEN! In den wenigsten Fällen wird geklagt. Die Rechnungen und Mahnungen sollten Sie aber aufheben!
Ist es doch einmal so weit und Sie haben einen gerichtlichen Mahnbescheid im Biefkasten, ist dies der einzige Fall, in dem Sie reagieren und einen Widerspruch einlegen müssen.
Weitere Internetseiten zu dem Thema Abzocke :
Spiegel Online : Wie sich Verbraucher gegen Abo-Fallen wehren können
Verbraucherzentrale NRW > Medien + Telefon > Abzocke im Internet
Klicksave.de (Die EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz) :
Abzocke im Internet